4.10.06

Great Grand Daddy's War Watch III - Mal wieder im "URL"-aub

Na, das war eine Freude. Mama und Papa haben mich mal wieder mit in den Urlaub genommen. Und diesmal noch weiter weg als das letzte Mal. In Italien! Naja, war eher Südtirol, was die Italiener nicht wirklich als Italien bezeichnen würden, da dort immer noch hauptsächlich deutsch gesprochen wird. Zum Glück wachse ich fast zweisprachig auf und konnte daher auch die zweisprachigen Strassenschilder lesen. Daneben kann ich auch schon "Basta così" und "Altrettanto" sagen, zur allgemeinen Erheiterung in Pizzerien wird auch immer gerne ein "Ciao bello" oder "Buon Giorno" genommen. Kurz gesagt, man kann mich hier aussetzen und ich komm schon klar. Worum es in Italien noch geht (um nicht zu verhungern), habe ich auch schnell gemerkt. Denn das erste, was ich nach Überqueren der Grenze zur Freude meiner Eltern von mir gab, war: "Sara möchte gerne Nudeln essen." Bis sie mir aber "Una grande porzione di spaghetti al ragù" beigebracht haben, kann es auch nicht mehr lange dauern.

Das Beste war aber, dass da in Italien (und auch schon auf der Fahrt) nicht nur meine langweiligen Eltern zugegen waren, sondern auch Onkel Olli ("der alte Schlabbel"), Tante Dine und Max (Vincent), auf den ich mich besonders gefreut habe. In Italien selbst begrüßten uns dann unser Gastgeber Opa Klaus (er hat uns dahin nämlich zu seinem 70. Geburtstag eingeladen) und Oma Christel.

Ein strammes Programm hatten die sich überlegt. Die wussten wohl, dass ich nichts lieber tue als wandern, was dann auch sofort am ersten Tag an der Tagesordnung war. Hier muss ich mal eben eine kleine Pause machen und mich zwischen Papa und Opa setzen. Selbst Tante Dine, die am meisten zu schleppen hatte (neben Onkel Olli) machte die strammen Wanderungen mit, die Oma und Opa ausgesucht hatten. Dafür gab es abends dann immer ein Erholungsprogramm auf der Kegelbahn, beim Rommé-Spielen oder "am Bar", wo ich regelmäßig "Wiski" getrunken habe. In der Bar gab es sogar Kinderbücher, die ich lesen konnte, und Max hatte immer eine Tasche voll Dinos mit. Und noch was tolles gibt es zu berichten: Papa hat kein einziges Mal mit dem "Büho" telefoniert (zumindest nicht, dass ich es mitbekommen hätte) und ist auch nicht angerufen worden, obwohl sein momentaner Lieblingskunde ihn hätte loker besuchen kommen können aus Österreich.
Gut, dass das nicht sein musste, er lernt dazu, "der alte Bongel". Also der Max (Vincent) der kann ruhig mal öfter vorbeikommen; ich habe mich sowas von gut verstanden mit ihm, nur leider war der Urlaub zu kurz (wie eigentlich jeder), denn als wir anfingen, so richtig zusammen zu spielen und uns von Oma was vorlesen zu lassen. Und als er mir auch mal freiwillig ein paar Dinos abgab und mir sogar persönlich vorstellte, war der Urlaub schon wieder vorbei.
Naja, der nächste kommt bestimmt ...